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Endlich Urlaub... seit Monaten schon haben wir uns auf die Aaltje gefreut. Am 3. Juni war es dann soweit! Morgens um 11.00 Uhr konnten wir das Schiff übernehmen. Wir haben uns sofort wohl gefühlt. Das Schiff ist aber auch wirklich urgemütlich für zwei Personen. Ein 9,50 m Schiff mit allem, was das Herz begehrt. |
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Mit dem Wetter hatten wir ausgesprochenes Glück. Nach kühlen und verregneten Tagen Zuhause zeigte sich der Himmel über Friesland freundlich und verwöhnte uns mit wärmenden Sonnenstrahlen. Abends konnten wir bequem in der Plicht der Aaltje sitzen und den einlaufenden Booten zusehen. |
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Pfingsten (Sonntag, 4. Juni und Montag, 5.Juni) Bis zur Ankunft von Steffi und Heiko hatten wir noch etwas Zeit. Wir erkundeten Joure und stellten fest, das so ein Pfingstsonntag auch in den Niederlanden für leere Straßen sorgt. Unsere Gäste trafen gegen Mittag ein und wir legten direkt ab. Unser Weg führte uns über Sloten, wo wir eine kurze Stadtbesichtigung machten, in den neuen Passantenhaven “Heegerwal” in Heeg. Der freundliche Hafenmeister wies uns einen bequemen Liegeplatz zu. Wir fühlten uns dort sehr wohl. |
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Hurra, Steffi hatte für den Pfingstmontag Brötchen beim Hafenmeister “organisiert”. Nach einem ausgedehnten Frühstück legten wir ab Richtung Sneek. Wir hatten unseren Gästen versprochen mit ihnen in die Stadt hinein zu fahren und auch für uns zum ersten Mal direkt am Wassertor anzulegen. Wunderbar! Während die Autos direkt neben uns Parkgebühren zahlen mussten, lagen wir kostenlos im Herzen von Sneek. Nach dem Mittagessen ging es direkt zurück nach Joure. Steffi und Heiko “wollten” schließlich am nächsten Tag wieder arbeiten und mussten daher zu ihrem Auto zurück. |
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Dienstag, 6. Juni: Wir sind wieder allein an Bord. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns erneut Richtung Norden zu fahren und landeten am späten Nachmittag in Warten. Auch hier wurden wir freundlich empfangen und ein günstiger Liegeplatz war auch noch frei. Das Ende eines wunderschönen Sommertages genossen wir in der Plicht der Aaltje. |
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MIttwoch, 07.06.2006 Weiter geht es Richtung Norden. Der ohnehin schon geringe Verkehr auf dem Kanal nimmt weiter ab. Die Brücken werden niedriger und dank der landestypisch niedrigen Bauweise unserer Altje kommen wir wunderbar unter allen Brücken hindurch und sparen sogar noch das Brückengeld. Besonders idyllisch war die Fahrt auf der Kuikhoenstervaart und der Stroobossertrekvaart, die allerdings immer schmaler wurde und zunächst für etwas Unwohlsein sorgte. Unser Ziel an diesem Tag war eigentlich Dokkum. Doch Dokkum wirkte auf uns nach der Ankunft nicht sehr gemütlich. Vielleicht lag das an der Präsenz der Soldaten in der Stadt, die scheinbar im Manöver waren. Wir entschieden kurzerhand erstmals in der Marrekrite zu übernachten und fanden einen schönen Platz. Welche Überraschung: die Aleta, kleine Schwester unserer Aaltje, fand ebenfalls den Weg dorthin. |
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Donnerstag, 08.06.2006 Ein Tagesanbruch wie im Märchenbuch. Wir genießen es der Sonne zuzusehen, wie sie die Herrschaft über den Tag gewinnt. Wir legen ab Richtung Süden. Auch heute begegnen uns nur wenige Boote. Die Bauweise der Aaltje ermöglicht uns diese geruhsame Fahrt. Wir steuern Grou an. Bei einem Rundgang durch den Ort spüren wir an allen Ecken die Faszination Fußball (schließlich ist Weltmeisterschaft). Wo man hinsieht - alles Oranje. Eigentlich wollten wir lekker im Hafen Essen gehen, die Speisekarte spricht uns diesmal jedoch nicht so sehr an. Kurzerhand entscheiden wir uns wieder für die Marrekrite und legen ab Richtung Princenhof. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn dieser Abend sollte unser schönster werden! |
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Freitag, 09.06.2006 Heute heißt es Abschied nehmen von der Aaltje, einem Schiff auf dem wir uns sehr wohl gefühlt haben.Wir fahren zurück zu Yachtcharter Sneek. Wie zuvor läuft hier wieder alles absolut freundlich und reibungslos und wir wissen, daß wir im Herbst noch einmal Friesland besuchen wollen! |
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